Business Continuity
Business Continuity Management für Finanzunternehmen
Sicherstellung der Geschäftskontinuität im Störungsfall, nach MaRisk, DORA und ISO 22301.
BCM: Notfallvorsorge als regulatorische Pflicht
Business Continuity Management (BCM) bezeichnet die systematische Planung und Vorbereitung auf Betriebsunterbrechungen, von IT-Ausfällen über Naturkatastrophen bis zu Cyberangriffen. Für Finanzunternehmen ist BCM keine freiwillige Best Practice: MaRisk (AT 7.3), DORA und aufsichtliche Erwartungen machen ein dokumentiertes und getestetes BCM zur Pflicht.
Kernelemente eines wirksamen BCM
Business Impact Analysis (BIA): Systematische Analyse der kritischen Geschäftsprozesse und ihrer Abhängigkeiten: Grundlage für alle weiteren BCM-Maßnahmen.
Notfallplanung und Business Continuity Plans: Dokumentierte Notfall- und Wiederanlaufpläne für kritische Prozesse und Systeme, praxistauglich und getestet.
Crisis Management: Klare Strukturen, Rollen und Kommunikationswege für den Krisenfall, damit Entscheidungen auch unter Druck tragbar sind.
Testing und Übungen: Regelmäßige Tests und Übungen, um die Wirksamkeit des BCM zu prüfen und Schwachstellen zu identifizieren.
Kontinuierliche Verbesserung: BCM ist kein Einmalprojekt, sondern ein Prozess zur kontinuierlichen Überprüfung und Weiterentwicklung der Pläne und Strukturen.
Meine Leistungen
BCM-Framework aufbauen: Entwicklung eines vollständigen BCM-Frameworks gemäß MaRisk, DORA und ISO 22301.
Business Impact Analysis: Durchführung einer strukturierten BIA zur Identifikation kritischer Prozesse und deren Wiederanlaufanforderungen.
Notfall- und Wiederanlaufpläne erstellen: Erstellung praxistauglicher, getesteter Business Continuity Plans und Notfallpläne.
BCM-Tests konzipieren und begleiten: Konzeption und Begleitung von Tabletop-Übungen, Simulationen und technischen Tests.
Dokumentation und Audit-Vorbereitung: Revisionssichere Dokumentation aller BCM-Aktivitäten, vorbereitet für Prüfungen durch BaFin und interne Audits.
Schulung und Sensibilisierung: Schulungen für Krisenstäbe, IT-Verantwortliche und Führungskräfte zum Thema Business Continuity.
Regulatorischer Rahmen
MaRisk AT 7.3: MaRisk verlangt ein angemessenes Notfallmanagement mit Notfallkonzepten, Wiederanlaufplänen und regelmäßigen Übungen.
DORA Art. 11: DORA fordert konkret ein umfassendes digitales operationelles Resilienzmanagement, das Business Continuity integriert.
ISO 22301: Internationaler Standard für BCM-Systeme: Referenzrahmen für den strukturierten Aufbau und die Zertifizierung.
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